Woran Du gutes Olivenöl erkennst.
Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Mit diesen Merkmalen erkennst du schon beim Kauf, worauf es ankommt, und wie du im Alltag mehr aus deinem Öl herausholst.
Extra nativ: die höchste Güteklasse
„Olivenöl extra nativ" (englisch: Extra Virgin) ist die beste Qualitätsstufe. Das Öl wird ausschließlich mechanisch aus Oliven gewonnen, ohne chemische Verfahren. Es darf höchstens 0,8 % freie Fettsäuren enthalten und muss im Geschmack fehlerfrei sein. Steht auf der Flasche nur „Olivenöl" oder „natives Olivenöl", handelt es sich um eine niedrigere Stufe.
Herkunft: Lesbos in Griechenland
Gutes Olivenöl nennt seine Herkunft klar, am besten bis zur Region. Achte darauf, dass auf dem Etikett nicht nur steht, wo das Öl abgefüllt wurde, sondern woher die Oliven stammen. Beim ZAI Olivenöl extra nativ werden die Oliven auf der griechischen Insel Lesbos in der Ägäis geerntet und dort gepresst.
Frische: Erntejahr und Mindesthaltbarkeit
Olivenöl ist ein Naturprodukt und schmeckt frisch am besten. In Griechenland findet die Ernte im Herbst und Winter statt. Achte auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und kaufe lieber Mengen, die du in überschaubarer Zeit verbrauchst.
Verpackung: dunkel und dicht
Licht und Luft lassen Olivenöl schneller altern. Gutes Öl wird deshalb in dunklem Glas, Metalldosen oder Kanistern angeboten und nicht in klaren Flaschen. Ein dicht schließender Verschluss gehört dazu.
Geruch und Geschmack: so machst du den Test
Gib etwas Öl in ein kleines Glas, wärme es kurz mit der Hand und rieche daran. Frisches Öl duftet grün und fruchtig, etwa nach Gras, Tomatenblatt oder Artischocke. Nimm dann einen kleinen Schluck: Eine leichte Bitterkeit und ein pfeffriges Kratzen im Hals sind bei frischem Öl normal. Riecht das Öl muffig, nach Wachs oder Nussschalen, ist es alt oder ranzig.
Farbe und Preis: weniger aussagekräftig
Die Farbe von grün bis goldgelb hängt von Sorte und Erntezeitpunkt ab und sagt kaum etwas über die Qualität. Auch der Preis allein hilft nicht weiter. Vergleiche besser den Preis pro Liter und achte auf Güteklasse und Herkunft.
Richtig lagern
Bewahre Olivenöl kühl, dunkel und gut verschlossen auf, nicht neben dem Herd. Wer einen großen Kanister kauft, füllt bei Bedarf kleine Mengen in eine dunkle Flasche um und verschließt den Kanister wieder.
Welche Größe passt zu dir?
Die 250-ml-Flasche eignet sich zum Probieren und für den täglichen Gebrauch am Tisch. Das 1-Liter-Gebinde passt zu Haushalten, die regelmäßig mit Olivenöl kochen. Der 5-Liter-Kanister lohnt sich für alle, die viel verbrauchen.